Auf Hinweise von Stammkunden habe ich die Admiral Spielhallen in Sittard und Friedrichstraße in Mönchengladbach eine Woche lang getestet. Ich habe die Geräte von Merkur, Novoline und Bally Wulff zwischen 11 und 16 Uhr bespielt. Insgesamt habe ich 500 Euro pro Tag eingesetzt. Auffällig war, dass alle Geräte im normalen Spielablauf plötzlich ruckelten, der Bildschirm teilweise fast stehen blieb und einige Merkur-Geräte für 20 Sekunden nicht mehr bedient werden konnten. Keines der bespielten Geräte brachte einen Gesamtgewinn von mehr als 20 Euro, teilweise gab es sogar gar keinen Gewinn bei einem Einsatz von 10 Euro auf 20 Cent. Auch andere Spieler, die ich beobachtet und mit denen ich gesprochen habe, berichteten, dass die Geräte in Bezug auf Gewinnquote und Spielablauf komplett verändert wurden. Auffällig war zudem, dass mir von anderen Stammkunden erzählt wurde, dass plötzlich neue Kunden auftauchten, die auf einen Schlag 200 oder 400 Euro gewannen. Das konnte ich während meiner Testwoche viermal persönlich erleben: Ein Kunde betritt die Halle, lässt sich neu registrieren und schaltet an einem Terminal ein Gerät frei. Er zahlt 10 Euro ein, spielt auf 20 Cent bei Novoline und plötzlich kommen die Gewinne herein – ein Gewinn nach dem anderen, sogar ein Vollbild-Gewinn. Insgesamt gewann er am Ende 500 Euro. Auffällig war auch, dass während meines Tests viele kleine Gewinne stattfanden, zum Beispiel 2 Euro, die dann natürlich wieder verspielt wurden. Mein Fazit: Bei Admiral wird stark auf die Einnahmequote gesetzt. Zudem werden täglich die Spielabläufe verändert, um Neukunden durch Gewinne zu locken. Wie das technisch möglich ist, kann ich nicht sagen. Mein Einsatz in einer Woche betrug insgesamt 2500 Euro in beiden Hallen, und trotz kleinerer Gewinne von 50 bis 80 Euro habe ich am Ende einen Verlust von 2345 Euro gemacht. Über meine Erfahrungen und andere Details, die ich hier nicht veröffentlichen möchte, habe ich die zuständige Behörde informiert und die jeweiligen Gerätenummern notiert und mitgeteilt.