Sehr enttäuschende Erfahrung – Hausverbot ohne eigenes Fehlverhalten. Gestern wollte ich mit einem Freund einen Pokerabend im Casino Hohensyburg verbringen. Stattdessen wurde ich bereits am Eingang darüber informiert, dass gegen mich ein Hausverbot besteht. Diese Mitteilung erhielt ich ohne vorherige schriftliche Benachrichtigung – und im Beisein anderer Gäste. Die Situation war für mich äußerst unangenehm und fühlte sich demütigend an.
Nach meinem Verständnis steht dieses Hausverbot im Zusammenhang mit einem Vorfall aus dem Jahr 2024 im Casino Aachen. Damals kam es bei einem Cash Game nach einem All-in zu einer strittigen Entscheidung. Es ging um einen Pot von rund 2.000 Euro. Die Spielabwicklung wurde im Nachhinein geändert, und der Pot wurde mir nicht zugesprochen.
Einige Tage später erhielt ich telefonisch ein “Kulanzangebot” in Höhe von 250 Euro als Gutschein. Bei einem strittigen Betrag von rund 2.000 Euro empfand ich dieses Angebot als nicht verhältnismäßig. Eine Einigung kam daher nicht zustande.
Was mich besonders enttäuscht: Ich habe mich weder an dem damaligen Abend noch bei meinem jetzigen Besuch unangemessen verhalten. Dennoch werde ich offenbar an einem weiteren Standort ausgeschlossen. Für mich steht hier weniger der finanzielle Aspekt im Vordergrund, sondern die Frage des Umgangs mit Gästen.
Fehler oder Meinungsverschiedenheiten können passieren. Entscheidend ist jedoch, wie transparent, fair und respektvoll damit umgegangen wird. In meinem Fall bleibt leider ein sehr negativer Eindruck zurück.